Start der Online-Erhebung am 1. Oktober 2021

Nun ist es soweit: Parallel zur Rückkehr der Angebote für Kinder und Jugendliche laufen die letzten Vorbereitungen für den Start der Online-Erhebung für „Jugend zählt 2“ im am 1. Oktober 2021. Bis Ende der Sommerferien 2022 wird es den Verantwortlichen in den Pfarrämtern und Verbänden vor Ort möglich sein, die Zahlen für ihren Bereich über das Online-Tool oaseBW einzugeben. Die Verantwortlichen werden mit dem Start der Erhebung schriftlich benachrichtigt und erhalten weitere Informationen zur Eingabe der Daten.

Die neue Studie verhilft zu einem aktuellen und vertieften Bild von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den beiden evangelischen Landeskirchen in Baden-Württemberg. Einige Arbeitsbereiche werden erstmals erfasst, wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in diakonischen Arbeitsfeldern, die Freiwilligendienste und viele mehr.

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Ergebnisse zu den Corona-Auswirkungen für die Jugendarbeit

Im September 2020 wurde unter den Jugendreferent/innen des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg eine Befragung zu den Folgen der Corona-Krise für die Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt. 109 Hauptamtliche, und damit ca. ein Drittel der Jugendreferent/innen dieses Jugendverbands, füllten die Online-Befragung zu den Folgen des Lockdowns im Frühjahr 2020 aus. Die Ergebnisse der von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg im Rahmen von „Jugend zählt“ erstellten Studie sowie der Fragebogen stehen hier zum Download bereit:

www.jugend-zaehlt.de/corona

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Jugend zählt 2 startet mit viel Rückenwind

Der Startschuss ist gefallen: Vertreter aus den verschiedensten Bereichen kirchlicher Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kamen am 27. Januar 2020 im Tagungszentrum Bernhäuser Forst bei Stuttgart zusammen, um das Projekt „Jugend zählt 2“ offiziell zu beginnen. Ziel der wissenschaftlichen Studie ist eine möglichst umfassende Erhebung aller Gruppen und Angebote, die es unter dem Dach der evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg und ihrer Diakonien gibt. Das ambitionierte Statistikprojekt will damit eine Aktualisierung der in die Jahre gekommenen Daten des Buchs „Jugend zählt“ bieten, für das eine ähnliche Erhebung bereits 2012/13 durchgeführt worden war.

Beim Fachtag zum Projektauftakt präsentierten die Verantwortlichen das Vorhaben: Cornelius Kuttler, Leiter des EJW, wies auf die Bedeutung verlässlicher Zahlen sowohl für die Entwicklung der Jugendarbeit als auch nach außen, beispielsweise gegenüber staatlichen Förderern hin. Prof. Dr. Wolfgang Ilg von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg stellte in einem Einstiegsreferat die Konzeption der Erhebung vor, bei der 2021 alle evangelischen Kirchengemeinden und Jugendverbände in Baden-Württemberg einen Online-Erhebungsbogen ausfüllen sollen. Mirjam Rutkowski, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der EH Ludwigsburg, koordiniert die Erhebung und berichtete gemeinsam mit Alexander Strobel, dem Geschäftsführer des Projekts, von den Planungen.

Wie aufmerksam das Pionierprojekt der evangelischen Landeskirchen bundesweit verfolgt wird, verdeutlichte Dr. Jens Pothmann, Leiter der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, in seinem Referat. Er verwies auf die hohe Sichtbarkeit evangelischer Jugendarbeit durch die präzisen Daten von 2012/13. Dieser Einschätzung stimmten Vertreter des Kommunalverbands Jugend und Soziales (KVJS) sowie des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg zu. Experten wie Jens Pothmann begleiten das Projekt „Jugend zählt 2“ in einem Beirat, der im Anschluss an den Fachtag seine Arbeit aufnahm.

Das Forschungsprojekt läuft bis 2023.

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